Dortmund, 9. April 2026 – Vertreter der Industrie- und Handelskammer und der Stadt Dortmund haben kürzlich den Premium Paketshop von GLS Germany in Dortmund besucht. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Weiterentwicklung der letzten Meile, steigende Kundenerwartungen und die Frage, wie moderne Out of Home-Infrastruktur Kommunen, Wirtschaft und Verbraucher entlasten kann. Einigkeit bestand darüber, dass anbieteroffene Lösungen hierfür zentral sind.
Die letzte Meile steht unter hohem Veränderungsdruck: Digitalisierung und Automatisierung beschleunigen Prozesse, gleichzeitig wächst der Bedarf an flexiblen Alternativen zur Haustürzustellung von Paketen. GLS beschreibt die Antwort auf diese Entwicklung als „Last Mile Revolution“ - einen grundlegenden Wandel, der bestehende Abläufe in der Wertschöpfungskette neu definiert und Spielräume für Service, Qualität und Effizienz eröffnet. Treiber sind vor allem digitale Services, automatisierte Prozessschritte in den Depots und während der Zustellung sowie die zunehmende Nutzung von Out of Home-Angeboten abseits der eigenen vier Wände. Gemeint sind damit Paketshops und -stationen.

Dortmund als Versuchslabor für Citylogistik und GLS-Kundenerlebnis
Der Premium Paketshop ist als Modellstandort konzipiert, an dem GLS neue Service- und Prozessstandards für urbane Logistik testet und weiterentwickelt. Der Standort verbindet digitale Services mit optimierten Abläufen und einem neu gedachten Raumkonzept, das Orientierung schafft und Wartezeiten reduziert. Der Shop ist nicht nur Paketannahmestelle, sondern ein Praxisbeispiel dafür, wie sich das Kundenerlebnis auf der letzten Meile weiterentwickeln kann.
Gero Liebig, Regionalleiter West von GLS Germany, sagt: „Die letzte Meile verändert sich rasant, und wir gestalten diese Entwicklung aktiv mit. Unser Premium Paketshop zeigt konkret, wie wir Kundenerlebnis, digitale Services und effiziente Prozesse an einem Ort zusammenbringen. Gleichzeitig wird Out of Home im Alltag der Kunden immer wichtiger, weil es Abholung und Versand flexibler macht und Zustellung planbarer werden lässt. Davon profitieren auch wir als Dienstleister, der davon lebt, zeitgemäße Services anzubieten und Kundenerwartungen zu übertreffen.“
Out of Home wird zum Wachstumstreiber in der Paketlogistik
Stefan Peltzer, Leiter des Referats Mobilität und Nachhaltiges Wirtschaften bei der IHK zu Dortmund sieht Dortmund als Vorreiter für innovative Logistiklösungen. „Wir freuen uns, dass der bundesweit einmalige Modellstandort für moderne Shop- und Out of Home-Konzepte in Dortmund entstanden ist. Die vorgestellte ‚Last Mile Revolution‘ von GLS stärkt die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten. Kundenorientierung und Klimaneutralität werden gleichermaßen gefördert. Das ist ein Ansatz, den wir gerne unterstützen.“

Dr. Kathrin Konrad, Verkehrsingenieurin und zuständig u. a. für den Bereich Wirtschaftsverkehr in der Abteilung Mobilitätsplanung bei der Stadt Dortmund, ergänzt: „Stadtentwicklung braucht pragmatische Lösungen, die sich gut in die Kommune integrieren und den Alltag der Bürger erleichtern. Out of Home-Strukturen können dabei helfen, Wege zu bündeln und Zustellprozesse für alle Beteiligten planbarer zu machen. Der Einblick vor Ort hat gezeigt, wie Logistikangebote so weiterentwickelt werden können, dass sie zu urbanen Strukturen passen und gleichzeitig einen konkreten Nutzen für Bürger und Standorte schaffen. Dies wollen wir in einem konstruktiven Dialog auch für Dortmund umsetzen.“